Praxistips
Profitieren Sie von der staatlichen BAFA-Förderung!
Sie wollen Ihre bestehende Kompressorstation energetisch sanieren oder Ihre alte Steuerung durch ein modernes Kompressorenmanagement ersetzen? Dann sprechen Sie uns an und profitieren Sie gleich doppelt.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert im Programm für “Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft - Zuschuss und Kredit” Produkte aus dem Bereich der Drucklufttechnik.
Merkmale und Kriterien der BAFA-Förderung
Hier sind die wichtigsten Details:
- Förderquote:
Bis zu 25 % für Unternehmen. - Fördervoraussetzung:
Die Managementsysteme müssen dazu dienen, Druckluftsysteme effizienter zu steuern, insbesondere bei schwankendem Verbrauch oder im Verbund mit drehzahlgeregelten Kompressoren. Die Maßnahmen müssen im Rahmen eines Austauschs oder einer Optimierung (nicht nur Neukauf ohne Ersatz) stattfinden. - Förderfähige Kosten:
Dazu zählen die Investitionskosten für die Steuerung sowie die Nebenkosten für Planung und Installation. - Mindestinvestition:
Das Netto-Investitionsvolumen muss mindestens 2.000 Euro betragen. - Höchstgrenze:
Die Förderung ist auf maximal 200.000 Euro pro Vorhaben begrenzt.
Weitere Informationen:
https://www.bafa.de/DE/Energie......_prozesswaerme_node.html
Automatische Druck-Anhebung
Wer kennt das nicht:
In der Druckluftstation ist alles optimal eingestellt – aber von Zeit zu Zeit treten Ereignisse ein (Silo-Entladung, sporadische Sandstrahlarbeiten, Sondermaschinen, etc.) die durch schlagartige Druckluftentnahme im Netz den Druck einbrechen lassen! Also stellt man den Druck zur Sicherheit wieder unnötig hoch – mit entsprechender Energieverschwendung!
Das kann man mit einem Airleader verhindern …
Prinzip:
Nur kurzzeitig ein 2. Druckprofil mit entsprechend höher eingestelltem Druck fahren.
Wie:
Am AIRLEADER MASTER Modul lassen sich zum Standard-Druckprofil noch 3 weitere Druckprofile voreinstellen. Diese können über 3 zugehörige Kontakte am MASTER Modul direkt an- und abgewählt werden.
Umsetzung:
Der Sandstrahler, als Beispiel, aktiviert diesen Kontakt kurz vor Strahlbeginn (ev. parallel zum Lichtschalter). Pmin und Pmax des 2. Druckprofiles werden aktiv, woraufhin die Kompressoren starten und der Betriebsdruck geringfügig angehoben wird. Damit wird die Anlaufphase der Kompressoren vorweg genommen der Druck bricht nicht mehr so schnell ein.
Wenn die vorübergehenden Arbeiten zu Ende sind wird der Druck durch Deaktivieung des Kontakt wieder auf Normaldruck zurückgestellt
Sonderfall:
Durch hohe Druckverluste in Leitungen ergeben sich an Stellen hohen Bedarf lokale Drucksenken. Eine Verrohrungsänderung kommt aus bauseitigen Gründen nicht in Frage.
Lösung:
Installation eins Druckschalters mit Schalthysterese zur Umschaltung auf Druckprofil 2 und Rückschaltung.
Hinweis:
Die 3 vorkonfigurierbaren Druckprofile lassen sich auch per Wochenschaltuhr zeitabhängig aktivieren, z. B. zur nächtlichen Druckabsenkung.
Beachte:
Kontakt hat Vorrang vor Schaltuhr
Auch das noch:
Auf gleiche Weise lassen sich auch 3 zusätzliche Rangfolgen aktivieren um Kompressoren temporär unterschiedliche Prioritäten zuzuordnen (Z.B. Kompressoren mit WRG im Winter, Reservekompressoren 1x pro Woche laufen lassen, ...)
Schaltuhrkontakte über Bus/Netzwerk an Zubehörmodul(e)
- Trocknern (zum Abkühlen ca. 1 h vor Einschalten der Station) oder
- Kugelhähnen (zeitgesteuertes Abschiebern von Netzabschnitten zur Leckagereduzierung)
Wird der Haken nicht gesetzt (Werkseinstellung) dann dienen die Relaisausgänge R1 und R2 der Zubehörmodule 17 - 24 als Alarmausgang für die Analogeingänge AI 1 und AI 2 des Moduls (falls konfiguriert).
WF Steuerungstechnik GmbH
Zeppelinstraße 7-9
75446 Wiernsheim
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